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Einzelmeldungen

07.08.2016: Gemeinsames Signal gegen Bombardierung von Zivilisten

Zur Begegnung im Fußballspiel Real Madrid gegen FC Sevilla beim UEFA Super Cup nutzt die UEFA Kinderstiftung die Chance, zusammen mit Handicap International ein deutliches Signal in die Welt zu senden, die Bombardierung von Zivilisten umgehend zu beenden. An der Aktion nehmen Spieler der Fußballclubs sowie Flüchtlinge aus Afghanistan und Syrien teil, die jetzt in dem ausrichtenden Land Norwegen leben.

Gerne möchte ju care Kinderhilfe darauf hinweisen, dass diese öffentliche Kampagne durch eine Petition begleitet wird, die auf den Webseiten der Hilfsorganisation Handicap International unterzeichnet werden kann.
Die vollständige Presseerklärung von Handicap International zu dieser Aktion ist abrufbar: "Europas Fußball vereint gegen die Bombardierung von Zivilistinnen und Zivilisten" (Quelle: Handicap International, 07.08.2016)

20.04.2016: 100. Vertragsstaat ratifiziert Streumunitions-Übereinkommen

Mit Palau ist die Zahl 100 der Staaten erreicht, die den Vertrag zum Verbot von Streumunition von Oslo unterzeichnet und ratifiziert haben. Der pazifische Inselstaat besitzt keine Streumunition, beteiligt sich nicht an der Produktion und dem Vertrieb, leidet aber laut CMC International bis heute an den Folgen explosiver Überreste der Kampfhandlungen zwischen den USA und Japan im Zweiten Weltkrieg.

09.02.2016: Angst vor der Kindheit - Wie das "Was-wäre-wenn" zu Kontrollwahn führt

Auf LovelyBooks.de wurde in den vergangenen Wochen in öffentlichen Leserunden die Wasserfall-Trilogie von Buchautor Oliver Jungjohann besprochen, eine Buchreihe für Kinder und Jugendliche. Im Zusammenhang mit den zahlreichen positiven Kommentaren zu den sozialen Aspekten der Bücher standen auch Privatsphäre, Freiheit von Kindern und Jugendlichen und Selbstvertrauen als Teil der vermittelten Werte im Fokus.

In diesem Kontext ist der vor wenigen Tagen ausgestrahlte Film der ARD-Korrespondentin Sandra Ratzow sehr bemerkenswert, "Weltspiegel-Reportage: Amerikas Eltern im Kontrollwahn".
Die Dokumentation zeichnet die erschreckenden Veränderungen auf, die aus einer Mentalität der maximalen Kontrolle und Überbehütung entstanden sind, eine Gesellschaft, in der Kindheit nicht mehr eine Freiheit des Entdeckens, Ausprobierens und des Respekts der Privatsphäre bedeutet. Es ist keine Fiktion, die dort vermittelt wird, sondern erschreckende Realität.

Kinder benötigen zum Erlernen wesentlicher Elemente der psychosozialen und motorischen Fähigkeiten oder Kompetenzen das Erfahren von Grenzen, Körpergefühl, Freiheit, Privatsphäre, Selbstvertrauen. Sie müssen sich mal verletzen "dürfen", beim Klettern irgendwo runterfallen, mit Freunden Grenzen ausprobieren und auch mal scheitern dürfen. Nur dadurch lernt ein Kind wirklich und kann Gefahrensituationen realistisch abschätzen lernen.
Oder wie man es anders auch formulieren kann: "Starke, selbstbewusste Kinder sind die besser geschützten Kinder, nicht die, die vor allem behütet und geschützt werden".

Zum Film "Weltspiegel-Reportage: Amerikas Eltern im Kontrollwahn" auf ARD-Mediathek (29 Minuten Laufzeit).

08.02.2016: Streubomben verstärkt in Syrien verwendet

Trotz eines weltweiten Verbots der geächteten Streumunition, die überwiegend ungerichtet Zivilisten trifft, wird laut einem heute veröffentlichten Bericht von Human Rights Watch in den Kriegsregionen in Syrien vermehrt Streumunition durch die Syrisch-Russische Koalition eingesetzt.
Der Bericht listet 14 Angriffe seit Ende Januar in fünf Provinzen Syriens auf, bei dem 37 Zivilisten getötet wurden, darunter 6 Frauen und 9 Kinder, mit Dutzenden Verletzten.

Streumunition ist ein erhebliches Problem auch lange Jahre nach einem Krieg und wurde als Verstoß gegen die Menschenrechte gewertet und seither von dem größten Teil der Staaten weltweit geächtet. Einige wenige Regierungen halten weiter an der barbarischen Waffenart fest und setzen sie ein, ungeachtet der Folgen für die Bevölkerung, für Kinder und auch eigene Soldaten.

Zum Bericht: Pressemitteilung vom 08.02.2016 auf www.hrw.org

13.11.2015: Anschläge in Paris

Mit großer Bestürzung haben wir die Nachrichten von den Anschlägen in Paris verfolgt und möchten als Team ju care Kinderhilfe unsere aufrichtige Anteilnahme ausdrücken. Den Opfern, Angehörigen und Freunden der getöteten und verwundeten Menschen wünschen wir viel Kraft, die Folgen dieses barbarischen Aktes zu überstehen.
Ganz besonders sind unsere Gedanken mit den Kindern und Jugendlichen, die unter diesen Geschehnissen leiden.
Keine religiöse und politische Überzeugung gibt irgendeinem Menschen das Recht, solche Gewalttaten auszuführen, auf Unschuldige zu schießen oder auch, wie es im vergangenen Monat durch die US-Luftwaffe geschah, ein Krankenhaus in Kundus zu bombardieren.

21.09.2015: International Day of Peace

Zum Internationalen Friedenstag 2015 möchten wir kurz den Blick darauf lenken, dass weiterhin Streubomben und Fassbomben verwendet werden, die vor allem die Zivilbevölkerung treffen. Das weltweite Verbot von Streumunition wurde mittlerweile vom 98. Staat ratifiziert, dennoch wird diese Waffenart weiter eingesetzt. Entsprechende Berichte gibt es aus der Ukraine, dem Jemen, Sudan und Syrien, dessen Zivilbevölkerung auch unter dem Einsatz von Fassbomben leidet.
Zusammen mit einer Vielzahl anderer Organisationen und Verbänden appelliert ju care Kinderhilfe an die Bundesregierung, sich in der internationalen Politik weiterhin deutlichst für ein durchgängiges Verbot der Verwendung und Herstellung von Streubomben einzusetzen und alles dafür zu tun, dass die Verwendung von Fassbomben in Syrien beendet wird.

© Foto: PSALM students feiern den International Day of Peace // ICBL // CMC // N. Sheets

21.07.2015: Medienbearbeitungsmöglichkeiten bei ju care Kinderhilfe weiter ausgebaut

Zur ehrenamtlichen Unterstützung von Projekten der Kinderhilfe und Jugendhilfe erweitern wir kontinuierlich die Medientechnik. So ist es uns nach aktuellem Stand möglich, vielfältige Aufgaben der Grafikbearbeitung, Audio- und Videotechnik, DVD-Produktion, Erstellung von Flyern bis hin zur Blu-ray-Produktion zu übernehmen, sogar die Umwandlung von Filmen oder Kinospots ins digitale DCP-Format für digitale Kinos ist möglich.
Die Kosten für die beauftragenden Einrichtungen (gemeinnützige Vereine, Schulen, freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe) beschränken sich dabei lediglich auf reine Materialkosten, die wir so gering wie möglich halten bei gleichzeitig hoher Produktionsqualität.

Obwohl diese Arbeit auf vollständig ehrenamtlicher Basis von sehr wenigen Mitarbeitern geleistet wird, ist es uns wichtig, die Projekte neben unseren beruflichen Aufgaben sehr zügig, flexibel und in enger Absprache mit den beauftragenden Einrichtungen zu bearbeiten.
Kontaktieren Sie uns einfach für eine Unterstützungsanfrage, wir sind gerne für Sie da!

Falls Sie sich für einen Teil unserer beruflichen Aufgaben interessieren, freuen wir uns über Ihren Besuch auf der Webseite www.hinterdemwasserfall.de, einer Präsentation der Elfen-Trilogie von Oliver Jungjohann. Sein erster Band dieser Jugendbuchreihe (ab 11 Jahren) mit dem Titel "Hinter dem Wasserfall" ist im April veröffentlicht worden, Band 2 ist fast fertiggestellt. Da diese Arbeiten momentan sehr zeitintensiv sind, bitten wir um möglichst frühzeitige Anfragen zur Unterstützung von Projekten.

16.05.2015: Deutscher Kinderschutzbund (DKSB) verabschiedet Resolution zur Situation der Flüchtlinge in Deutschland

Angesichts der aktuellen Situation der Flüchtlinge und der Proteste hat der DKSB ein Resolutionspapier mit dem Titel "Menschen auf der Flucht brauchen Schutz und unser Willkommen!" verabschiedet.
Die Tatsache, dass fast die Hälfte aller Flüchtlinge weltweit Kinder sind, verdient einen besonders sensiblen und aufmerksamen Umgang mit der Flüchtlingsproblematik, und der Kinderschutzbund fordert aus unserer Sicht zurecht eine wesentliche Verbesserung in elementaren Kernpunkten.
Laut einem Bericht der Bundesregierung sind rund 70% der Flüchtlinge Kinder unter 10 Jahren (Bundestagsdrucksache 17/14812). Es ist daher dringend erforderlich, dass die Verfahrensweisen und Unterkunftsituationen das Kindeswohl und den Erhalt des Familienverbundes berücksichtigen, was derzeit nicht der Fall ist.

Die Resolution des DKSB können Sie hier als PDF-Datei laden.

30.04.2015: Recht auf gewaltfreie Erziehung seit 15 Jahren

Vor 15 Jahren wurde das Gesetz zur Ächtung von Gewalt gegen Kinder verabschiedet. Trotz des deutlichen Wandels in den vergangenen Jahrzehnten erleben viele Kinder nach wie vor seelische und körperliche Gewalt. Deutschland hat sich erst 11 Jahre nach der Unterzeichnung der UN-Kinderrechtskonvention dazu durchringen können, die gewaltfreie Erziehung im Gesetzbuch zu verankern; eine Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz steht nach wie vor aus.

Nicht selten ist Gewalt gegen Kinder in der Erziehung auch ein Ergebnis einer Überforderung der Erwachsenen. Eltern sollten sich nicht schämen, externe Hilfen in Anspruch zu nehmen, um Möglichkeiten zu erlernen, mit schwierigen Situationen anders umgehen zu können.

Jugendgipfel J7

28.03.2015
Im Juni findet der diesjährige G7-Gipfel in der Nähe von Garmisch-Patenkirchen statt, bei dem sich Staats- und Regierungschefs der führenden Industrienationen über geopolitische Themen austauschen.
UNICEF und das Bundesfamilienministerium laden schon im Vorfeld die junge Generation zu einem internationalen Jugendgipfel ein, damit Jugendliche zu Wort kommen und ihre Ideen für eine nachhaltige und verantwortungsbewusste Entwicklung vorstellen können. Die Ergebnisse werden Bundeskanzlerin Angela Merkel vorgelegt.

Es ist ab sofort möglich, sich bis zum 15. März 2015 für die Teilnahme am Jugendgipfel J7 zu bewerben, der vom 6. bis 14. Mai in Berlin stattfinden wird. Die Registrierung läuft über die Webseite j7summit.org.

Themen der vielfältigen und spannenden Diskussionsrunden sind u.a. Schutz der Meeresumwelt, verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen, Gesundheit, faire Zukunft für alle, Partizipation.

03.12.2014: Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung

Viel erreicht, noch viel zu tun. Zum diesjährigen Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung (International Day of Persons with Disabilities) kann man das Resümee ziehen, dass viele erfreuliche Entwicklungen die Integration von Menschen mit Behinderungen ermöglichen, aber noch eine Menge nötig ist.
Dem unermüdlichen, weltweiten Einsatz von Organisationen wie zum Beispiel Handicap International ist es zum großen Teil zu verdanken, dass über die Rechte von Menschen mit Behinderungen aufgeklärt wird, Folgen und Ursachen bekämpft werden, um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können.
Nach UN-Angaben leben rund 10% der Menschen weltweit mit Behinderungen, viele sind Opfer von Kriegen und deren explosiven Überresten geworden.
So vielfältig wie die Ursachen von Behinderungen sind auch die notwendigen Bemühungen, diese zu vermeiden und Menschen mit Behinderungen im Alltag zu integrieren.

Eine dieser Bemühung in unserer Region ist der weitere Aufbau des „Netzwerk „Arbeit & Inklusion Mittleres Ruhrgebiet“, das Menschen mit Behinderung im Raum Bochum und Herne in den Arbeitsmarkt integrieren möchte. Durch Vernetzung von kommunalen Institutionen, Unternehmensvertretern und Behindertenwerkstätten soll verstärkt ermöglicht werden, Chancen zu ermöglichen und unnötige Schwierigkeiten zu vermeiden.
Mehr zu diesem Netzwerk im Artikel auf www.derwesten.de, oder lesen Sie die bewegende Geschichte der kambodschanischen Mom Srey, die als Achtjährige durch eine Landmine ihr rechtes Bein verlor und mittlerweile durch die Hilfe von Handicap International aufrecht leben kann, verheiratet ist und selbst ein Kind hat.
Im Zusammenhang mit der Problematik der Ausgrenzung und Ausbeutung von Menschen mit Behinderungen unterstützt Handicap International in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern auch ein Projekt in Ruanda, Burundi und Kenia gegen Missbrauch von behinderten Kindern und Jugendlichen. Das ausführliche und beeindruckende Video "Through Our Eyes" dokumentiert dieses Projekt aus der Sicht beteiligter Kinder (Video auf YouTube in französischer Sprache mit englischen Untertiteln).

20.11.2014: 25 Jahre Kinderrechte

Vor 25 Jahren trat die UN-Kinderrechtskonvention am 20. November 1989 in Kraft. Seitdem haben nahezu alle Staaten diese Basisrechte für Kinder ratifiziert - ein großer Erfolg, der in diesen Tagen weltweit gefeiert wird. Mit dem diesjährigen Motto zum Deutschen Weltkindertag, der anders als der internationale Tag jeweils am 20. September stattfindet, soll in diesem Jahr besonders darauf aufmerksam gemacht werden, dass alle Kinder dieses Basisrechte haben, unabhängig davon, wo sie aufwachsen.
Eine besondere Botschaft zum Jubiläum der Kinderrechte hat ESA-Astronaut Alexander Gerst gesendet. Während seiner Mission in der Raumstation ISS stellte er Bilder, Videoszenen und Kommentare zu einem faszinierenden Video zusammen:

Weitere Informationen: Die Kinderrechte verwirklichen - für jedes Kind! (Artikel auf UNICEF-Seiten)
Videoclip zum Weltkindertag 2010, ju care Kinderhilfe

04.10.2014: Anti-Uranwaffen-Aktionswochenende

Im Rahmen des Uranium Film Festivals in Berlin veranstaltete die Koalition zur Ächtung von Uranwaffen (ICBUW Deutschland) Aktionen und Diskussionsrunden zum Thema Uranmunition und Umweltzerstörung. Anlass sind bevorstehende Beratungen der UN-Generalversammlung zum Einsatz von Uranwaffen und deren Folgen für die Zivilbevölkerung.
Es wurden verschiedene Filme zum Thema gezeigt, Gesprächsrunden mit Filmemachern, Vertretern von ZDF (Frontal21) sowie Fachleuten wie Dr. Angelika Claußen (IPPNW-Ärztin) schlossen sich an, moderiert von Prof. Manfred Mohr (ICBUW/IALANA).
Weitere Informationen finden Sie auf den Webseiten von ICBUW Deutschland (www.uranmunition.org).

21.09.2014: Weltkindertag 2014 - Jedes Kind hat Rechte!

In diesem Jahr feiert die UN-Kinderrechtskonvention ihren 25. Geburtstag. Doch auf die Rechte der Kinder alljährlich mit besonderen Aktionen rund um den 20. September (Deutscher Weltkindertag) hinzuweisen ist nach wie vor nötig und stand bei UNICEF und dem Deutschen Kinderhilfswerk in diesem Jahr unter dem Motto "Jedes Kind hat Rechte", um eine wachsende Kluft zwischen Kindern in Deutschland hinzuweisen.

Kinderrechte betreffen ganz alltägliche Entscheidungen und werden trotz mittlerweile guter Sensibilisierung nicht selten missachtet.
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04.04.2014: Abschlussaktionen zur Kampagne "Zeig dein Bein" in Berlin

Am heutigen UN-Tag zur Aufklärung über die Minengefahr wurde in Berlin und anderen Städten durch verschiedene Aktionen darauf aufmerksam gemacht, dass die Minen- und Streubombengefahr noch lange nicht gebannt ist und in vielen Ländern durch diese Waffen Zivilisten auch jahrelang nach Konflikten getötet oder verstümmelt werden.
Die Aktionen bildeten den Höhepunkt der diesjährigen Kampagne "Zeig dein Bein. Hilf mit. Rette Leben", die durch Handicap International und Solidaritätsdienst-international getragen und von Prominenten wie dem Sänger Sebastian Krumbiegel, Schauspielerin Ulrike Folkerts und Model Mario Galla (selbst Prothesenträger) unterstützt wurden.

Mit einer Petition an Außenminister Frank-Walter Steinmeier fordern die Kampagnenträger, weitere Organisationen und Unterzeichner, dass sich der deutsche Außenminister verstärkt für eine Welt ohne Minen und Streubomben einsetzt.
Eine Kunststatue auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor enthielt stellvertretend für die zahlreichen Unterschriften in einem gefüllten Prothesenbein viele Kügelchen, Fotos von Passanten mit hochgeschlagenem Hosenbein symbolisierten die Forderung, diese Waffen endgültig zu bannen und sich für die Opfer einzusetzen.

ju care Kinderhilfe unterstützte die Aktion nicht nur in Berlin. Am 14. März 2014 gab es eine nachbarschaftliche Aktion im Innenhof der Häuser an der Wasserstraße 467d in Bochum. Bei wunderschönem Wetter, viel Spaß und Geduld bemalten Kinder und Eltern gemeinsam einen Riesenglobus und streckten für das Abschlussfoto rundherum ihre Beine dagegen. Fotoplakate aus der ehrenamtlichen Arbeit von ju care Kinderhilfe und Broschüren von Handicap International informierten die Eltern über die Hintergründe der Kampagne, Petitionslisten wurden unterzeichnet.
Auch die Frauenfußballmannschaft Wilde 13 Sprockhövel 1992 e.V., die seit Jahren von Familie Jungjohann als "Fankurve Bochum" und mit fotografischer Dokumentation begleitet wird, konnten wir für die Kampagne gewinnen und ein nettes Symbolfoto für "Zeig dein Bein" auf dem Fußballplatz von Roter Stern Wehringhausen (Auswärtsspiel) machen.

Fotogalerie zu den von ju care Kinderhilfe unterstützten Aktionen in Berlin, Bochum und Hagen

Website der Kampagne mit Petition: www.zeigdeinbein.de

02.04.2014: Deutschland hinterlegt Ratifikationsurkunde zum "Arms Trade Treaty" und unterstützt Vernichtung syrischer Chemiewaffen

Zusammen mit 16 weiteren EU-Mitgliedstaaten hat Deutschland in New York seine Ratifikationsurkunde zum Vertrag über die Regulierung des internationalen Waffenhandels hinterlegt. Gleichzeitig erklärte Außenminister Steinmeier in Berlin anlässlich der Hinterlegung der Urkunde, dass Deutschland die Artikel 6 und 7 des Vertrages bereits ab sofort anwenden wird, noch bevor dieser weltweit in Kraft tritt. Die beiden Artikel regeln Kriterien für die Prüfung von Ausfuhranträgen bei Waffenexporten.
"Damit wollen wir auch andere Staaten ermutigen, sich mit uns der unkontrollierten Verbreitung konventioneller Waffen entgegenzustellen“, so Steinmeier.

In der UN-Generalversammlung wurde der Arms Trade Treaty vor genau einem Jahr mit großer Mehrheit angenommen, 118 Staaten haben bislang den Vertrag unterzeichnet, der globale, verbindliche Mindeststandards von Kleinwaffen bis zum Panzer regelt.
Deutschland setzt sich zudem für neue Technologien zur Kontrolle von Kleinwaffen ein, da durch Kleinwaffen Jahr für Jahr mehr Menschen sterben als durch Panzer oder Raketen.

Außerdem hat die Bundesregierung am heutigen Tag vorbehaltlich der Zustimmung des deutschen Bundestags beschlossen, einen weiteren substantiellen Beitrag zur Vernichtung der syrischen Chemiewaffen zu leisten: Sie will sich am internationalen Einsatz zur militärischen Absicherung des US-Schiffs „Cape Ray“ beteiligen, auf dem die syrischen Chemiewaffen durch das sogenannte Hydrolyseverfahren unbrauchbar gemacht werden sollen.
Deutschland hat die Arbeit der Organisation für das Verbot Chemischer Waffen (OVCW) an der Vernichtung der syrischen Chemiewaffen bislang bereits mit 5 Millionen Euro unterstützt, OVCW-Inspekteure durch spezielle Sicherheitstrainings fortgebildet und zu Inspektionen nach Syrien geflogen. Auf deutsche Initiative hat die EU zugesagt, 12 Millionen Euro in den Treuhandfonds der OVCW für die Vernichtung der syrischen Chemiewaffen zu zahlen.

(Quellen: Mails vom Auswärtigen Amt, Bereich Abrüstung und Rüstungskontrolle)

02.04.2014: Australien erkennt neutrales Geschlecht an

Neben dem weiblichen und männlichen Geschlecht kann in Australien jetzt auch ein neutrales Geschlecht bei den Behörden offiziell angegeben werden. Das ist eine sehr positive Entwicklung für Trans- und Intersexuelle, die oft erheblichen Belastungen und Diskriminierungen durch eine Festlegung ausgesetzt sind.

In Deutschland muss seit November 2013 das Geschlecht eines Neugeborenen im Geburtsregister offengelassen werden, wenn eine eindeutige Festlegung nicht möglich ist. Zwar nimmt dieser Schritt den Eltern erst einmal den Druck sich bereits bei der Geburt festlegen zu müssen, aber Deutschland erkennt weiterhin kein Geschlecht außerhalb der "klassischen" Festlegung an.

Verbände und Selbsthilfegruppen insbesondere von Intersexuellen fordern die Anerkennung und gesellschaftliche Akzeptanz dieser gar nicht selten auftretenden Varianz der Menschheit. Am 25.06.2012 hat die öffentliche Anhörung im Familienausschuss klargestellt, dass Intersexualität keine Krankheit ist (siehe Artikel auf n-tv.de)

21.03.2014: Zu wenig Wasser und Hygiene

Anlässlich des Weltwassertags am 22.03. ruft UNICEF dazu auf, dass mehr für die Umsetzung des Menschenrechts auf sauberes Wasser getan wird.

„Jeden Tag sterben rund 1.400 Kinder unter fünf Jahren an Durchfallerkrankungen, die durch verschmutztes Trinkwasser, fehlende Toiletten und mangelnde Hygiene verursacht werden“, sagte Christian Schneider, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland. „Gerade in Notsituationen wie nach dem Taifun auf den Philippinen oder in Kriegsgebieten sind sauberes Wasser und Hygiene eine Frage von Leben und Tod.“
In vielen Situationen würden einfache Maßnahmen wie zum Beispiel das Erlernen eines hygienischen Umgangs helfen, so gibt es auf den Philippinen Lernaktionen für Kinder, in denen sie sich das ausreichende Händewaschen mit Seife angewöhnen können.

In Entwicklungs- und Schwellenländern haben viele Familien keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und Latrinen oder Toiletten, vor allem Babys und Kleinkinder sind wegen des noch schwachen Immunsystems von Krankheiten bedroht. Verunreinigungen durch Fäkalien haben dabei ebenso ihren Anteil wie Umweltgifte und Parasiten.

20.03.2014: Studie: Politik unterstützt Alleinerziehende zu wenig

Eine neue Studie von Frau Prof. Anne Lenze im Auftrag der Bertelsmann Stiftung zeigt auf, dass die Ein-Eltern-Familie in Deutschland immer häufiger wird, mittlerweile ist dies jede fünfte Familie mit insgesamt 1,6 Millionen Alleinerziehende mit minderjährigen Kindern.
Die Politik berücksichtigt ihre Lebenssituation mit der besonderen Belastung jedoch zu wenig, und die Reformen der vergangenen zehn Jahre haben laut der Studie durch Änderungen im Unterhalts-, Steuer- und Sozialrecht den Druck auf diese Familien noch erhöht. So leben Kinder Alleinerziehender fünf Mal häufiger von Hartz IV als Kinder in Paarfamilien.
(Quelle: Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe)

Details zur Studie und vorgeschlagene Maßnahmen

19.02.2014: Erneut tödlicher Einsatz von Streubomben in Syrien

In einer Medienmitteilung berichtet Human Rights Watch (HRW), dass die syrischen Regierungstruppen im Norden des Landes neue Streubomben eingesetzt haben. Bereits in der vergangenen Woche wurde ein Einsatz der weltweit geächteten Waffen im Südsudan nahe der Stadt Bor festgestellt. Generalsekretär der UNO, Ban Ki-moon, hat in einer öffentlichen Erklärung den Einsatz verurteilt.

Südsudan leidet bis heute unter einer Verseuchung durch frühere Einsätze von Streumunition, laut dem „Cluster Munition Monitor“ wurden Überreste von Streumunition in allen zehn Staaten des Südsudans entdeckt.

Fotostrecke auf Spiegel Online zur aktuellen Situation in Laos, Fotos von Till Mayer

10.01.2014: Galerieausstellung eröffnet: "Making a World of Difference"

Im Rahmen der Ausstellung "A World of Difference: Photographs and Art of the Global Campaigns to Ban Landmines and Cluster Bombs", die heute in der Benedum Gallery im Monongalia Arts Center (West Virigina, USA) eröffnet wurde, werden auch Fotos aus der Arbeit von ju care Kinderhilfe ausgestellt. Unsere Fotos zeigen Situationen aus der Krankenhausbetreuung von Kindern, die Opfer von Streumunition wurden, sowie Momente aus der Öffentlichkeitsarbeit.

14.01.2014 Große Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland fordert umfangreiche Maßnahmen gegen Kinderarmut

Laut einer Umfrage im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerkes fordert ein Großteil der Bevölkerung in Deutschland wesentliche Veränderungen, um die Kinderarmut in Deutschland zu bekämpfen.

Hauptforderungen, die in der Bevölkerung als sehr wichtig eingeschätzt werden:

  • Lehrmittelfreiheit für einkommensschwache Familien und deren Kinder (97%)
  • kostenfreies Essen in Schule und Kita (86%)
  • kostenfreie Beteiligungsmöglichkeiten an Bildung, Kultur und Sport (81%)
  • kostenlose Ganztagsbetreuungen in Schulen und Kitas (84%)

(Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerkes vom 14.01.2014)

27.11.2013: Hebammen-Situation im Koalitionsvertrag

„Die Sicherstellung einer flächendeckenden Versorgung mit Geburtshilfe ist uns wichtig. Wir werden daher die Situation der Geburtshilfe und der Hebammen im Speziellen beobachten und für eine angemessene Vergütung sorgen.“ So steht es im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung, es ist das Ergebnis eines breiten Protestes der Zivilgesellschaft gegen die bisherigen Pläne von Bundesregierung und Versicherungen.

Die Situation der Hebammen hat sich in den letzten Jahren drastisch verschlechtert. Wegen sehr kleiner Stundenlöhne und gleichzeitig extrem gestiegenen Haftpflichtversicherungskosten (von 2004 bis zum geplanten Durchnittsatz 2014 um über 370%!) geben viele freien Hebammen ihren Beruf auf, und ab dem Sommer 2015 soll es nach bisherigen Plänen keine Haftpflichtversicherung mehr für sie geben - es würde das Ende des freien Hebammenberufes bedeuten.
Mit angestellten Krankenhaushebammen alleine ist die Versorgung bei weitem nicht gedeckt, neben der Tatsache, dass eine Wahlfreiheit für werdende Eltern verlorengeht.
Hebammen, die außerhalb des Krankenhauses zur Verfügung stehen, leisten einen unverzichtbaren Beitrag, auch im Sinne von präventiven Hilfen und Stabilisierung bei Wochenbettdepressionen und vielen kleinen Problemen im Alltag frischer Eltern.

© Foto: "heart of gold", Leo Grübler, LeonArts.at (CC-by-nd)

Mit einer Petition und einem breiten Engagement von Verbänden und Einrichtungen (auch ju care Kinderhilfe beteiligte sich selbstverständlich daran) konnte genügend Druck auf die Parteien ausgeübt werden, dass der Koalitionsvertrag die Problematik der Hebammen aufnimmt.
Die neue Bundesregierung wird eine Lösung zu einem Problem finden müssen, das eine Nation wie Deutschland eigentlich gar nicht haben dürfte.

Aus Sicht von UNICEF Deutschland zeigen weitere Aspekte im Koalitionsvertrag, dass die Koalition die Kinder vergisst; es sei nicht erkennbar, wie Union und SPD Kinderarmut bekämpfen und mehr Chancengleichheit verwirklichen möchten. Ebenso bedauerlich ist es, dass sich Union und SPD mal wieder nicht auf eine Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz einigen konnten, obwohl es fraktionsübergreifend dafür viele Befürworter gibt und Deutschland auf dem Papier bemüht ist, eine Vorreiterrolle z.B. durch Ratifikation des Zusatzprotokolls der VN-Kinderrechtskonvention zu spielen. In der Praxis sieht es in Deutschland anders aus - die regelmäßigen Umfragen unter Kindern und Jugendlichen spiegeln das deutlich wider.

08.11.2013: Abrüstungsbeauftragter im Interview

Der Abrüstungsbeauftragte der Bundesregierung, Botschafter Dr. Rolf Nikel, gab im Südwest-Rundfunk ein ausführliches Interview. Er machte in dem Gespräch klar, dass Abrüstungs-, Rüstungskontroll- und Nichtverbreitungspolitik Teil der umfassenden, präventiven Sicherheitspolitik der Bundesregierung sind und ging dabei auch auf die aktuellen Zusammenhänge mit der Vernichtung der chemischen Waffen Syriens ein: "Hier kann Deutschland einen wichtigen Beitrag leisten", so Botschafter Nikel.

Im Oktober 2013 hat das Auswärtige Amt gemeinsam mit dem Bundesministerium der Verteidigung einen Lehrgang für zivile Inspektoren der Organisation für das Verbot Chemischer Waffen (OVCW) vorbereitet, die in Syrien die Beseitigung der Chemiewaffen-Arsenale begleiten werden.

Das Interview ist als Audio-Datei auf den Webseiten von SWR erhältlich.

(Quellen: E-Mails des Auswärtigen Amtes, Bereich Abrüstung und Rüstungskontrolle)

25.04.2013: Städteplanung ignoriert in weiten Teilen Belange von Kindern und Jugendlichen

Am 30.01.2013 hatte das Deutsche Kinderhilfswerk die Bundesregierung anlässlich der Ausschussanhörung im Deutschen Bundestag zur Novellierung des Baugesetzbuches aufgefordert, die Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen stärker als bisher zu verankern. Die Interessen von Kindern und Jugendlichen würden zu oft in der Stadtgestaltung ignoriert und kindgerechtere Lebensbedingungen müssten Leitlinie in der Stadtgestaltung werden, forderte das Deutsche Kinderhilfswerk.

Die jetzt vorliegenden Ergebnisse der Novellierung des Baugesetzbuches sind nach Ansicht des Deutschen Kinderhilfswerkes sehr enttäuschend.
„Mit der heute beschlossenen Änderung wird sich in der Realität der Städteplanung kaum etwas ändern", sagt Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes. „Die jetzt verabschiedete Formulierung, dass Kinder und Jugendliche Teil der Öffentlichkeit bei Planungsfragen sind, ist hinsichtlich einer kinderfreundlichen Stadtgestaltung wenig zielführend. Hier verschenkt der Gesetzgeber eine Möglichkeit, Deutschland ein Stück kinderfreundlicher zu machen. Kinder- und Jugendpolitik muss als Querschnittspolitik gesehen werden und sich auch im Baurecht widerspiegeln" so Hofmann in der heutigen Mitteilung weiter.

Im Selbstverständnis von Verwaltung und Politik sollte nach Auffassung des Deutschen Kinderhilfswerkes die Haltung entwickelt werden, dass Beiträge der Kinder und Jugendlichen als kreativer Impuls zu verstehen sind, der eine weitere und wichtige Qualität im Baurecht bedeuten würde und sollte. Eine Beiteiligungskultur, die Kinder und Jugendliche selbstverständlich einbezieht, würde lebendige und attraktive Städte schaffen.

20.03.2013: Unterstützung für Frauenprojekt in Ghana

ju care Kinderhilfe hat beschlossen, auf Dauer ein Frauenprojekt in Ghana zu unterstützen. Das auf Nachhaltigkeit und Hilfe zur Selbsthilfe angelegte Projekt eines Kollegen in Zusammenarbeit mit einer bereits vor Ort tätigen Organisation unterstützt Frauen durch das bewährte System der Mikrokredite für Bewirtschaftung von Ackerfläche und Aufbau von Versorgungseinrichtungen. Dadurch entsteht eine Gemeinschaft, die selbsttragend wirtschaften kann und nicht von Hilfe abhängig wird.
Aktuell konnten bereits 31 Frauen aufgenommen werden, positive Folgen gibt es auch für ihre Familien und den Dorfverband.

19.03.2013: Bundesverfassungsgericht rügt langjährige Gerichtspraxis der "Deals"

Im Zusammenhang mit vier Individualbeschwerden gegen konkrete Urteile hat das Bundesverfassungsgericht zwar die verfassungsgemäße rechtliche Regelung der Möglichkeiten von Absprachen in Gerichtsverfahren bestätigt, rügte aber zugleich in ungewohnt scharfer Form die seit langer Zeit gängige Praxis entgegen dieser gesetzlichen Grundlagen.

Paragrafenzeichen JustizfragezeichenEine vom Bundesverfassungsgericht in Auftrag gegebene Studie zur aktuellen Praxis bei Gerichten hat zudem bestätigt, was auch die vier Beschwerdeführer mit der Verfassungsklage deutlich machten. Das Ergebnis der umfassenden Studie war erschreckend und hat die Richter und Richterinnen veranlasst, sehr deutliche Worte zum Alltag vor deutschen Gerichten zu finden und bezeichnete den tatsächlichen Umgang mit Absprachen und "Angeboten" an Angeklagte als Handlungen, die bisher "in erheblichem Umfang" an Recht und Gesetz vorbeigingen. Ein solcher „Handel mit der Gerechtigkeit“ würde gegen den Schuldgrundsatz verstoßen, der von der Garantie der Menschenwürde geschützt sei.

So werden Menschen auch zu falschen Geständnissen gedrängt unter dem "Angebot" einer erheblich kleineren Strafe (oder Bewährungsstrafe ohne Gefängnisaufenthalt), was selbstverständlich auch Menschen veranlasst, angebliche Taten einzugestehen, die sie niemals begangen haben.
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06.03.2013: Deutsches Kinderhilfswerk berichtet über steigende Kinderarmut

Nach Berechnungen des Deutschen Kinderhilfswerkes sind rund 2,8 Millionen Kinder und Jugendliche von Armut betroffen.
"Die Bundesregierung muss endlich handeln und ein umfassendes Konzept zur Bekämpfung von Kinder- und Familienarmut vorlegen, wie es schon das Bundesverfassungsgericht angemahnt hat. Dazu soll die Bundesregierung gemeinsam mit Ländern und Kommunen ein umfangreiches Maßnahmenpaket mit konkreten Zielvorgaben vorlegen, mit dem der Kinderarmut wirkungsvoll begegnet werden kann. Dabei muss es sowohl darum gehen, materielle Verteilungsgerechtigkeit herzustellen als auch verbesserte Bildungschancen für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche zu schaffen. Dazu gehört auch der fristgerechte Ausbau der Betreuungsangebote für Kinder mit einer gleichzeitigen Qualitätsoffensive für eine bessere frühkindliche Bildung", betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes in der heutigen Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerks.

28.02.2013: Deutschland ratifiziert Zusatzprotokoll zur VN-Kinderrechtskonvention

Deutschland ratifiziert als dritter Staat weltweit das Zusatzprotokoll zur VN-Kinderrechtskonvention, das ein Individualbeschwerdeverfahren regelt, mit dem Kinder und Jugendliche Verletzungen ihrer Rechte in Genf rügen können. Sie können sich zum Beispiel gegen fehlenden Schutz vor Gewalt und Misshandlungen, fehlende Bildungsmöglichkeiten, Diskriminierung sowie Unterversorgung wehren.

„Mit der heutigen Ratifikation nimmt Deutschland in Europa und weltweit eine Vorreiterrolle bei der Stärkung der Kinderrechte ein", sagte die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder. „Das Beschwerdeverfahren macht unmissverständlich klar: Kinderrechte stehen nicht nur auf dem Papier. Sie müssen eingehalten und umgesetzt werden. Die Rechte von Kindern sind das Fundament für ein gesundes, glückliches und chancenreiches Aufwachsen."
(Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 28.02.2013)

Da sich entgegen dieser schnellen Unterzeichnung des Zusatzprotokolls die Bundesregierung aber weiterhin gegen eine explizite Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz ausspricht (wir berichteten), bleibt der Verdacht, dass man sich auf Regierungsebene mit einer praktischen, alltagstauglichen Verbesserung der Rechte und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen nicht wirklich befassen will und die Verantwortung abschiebt.

16.09.2012: Weltkindertag 2012

"Kinder brauchen Zeit" - so lautet in diesem Jahr das Motto des Weltkindertages,
der am 20. September gefeiert wird. Viele Veranstaltungen finden schon an diesem
Wochenende statt und laden Kinder, Jugendliche, Eltern und Mitmenschen ein, gemeinsam
Zeit zu verbringen und Spaß miteinander zu haben.

Darüber hinaus sollen die Aktionen auch anregen, über die Verwendung von Zeit
nachzudenken, neue Wege zu gehen und Schwierigkeiten zu begegnen.

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23.08.2012: Syrien: Erstmals eine Million Flüchtlingskinder in den Nachbarländern

In einer gemeinsamen Erklärung von UNHCR und UNICEF wird auf die dramatische Lage syrischer Flüchtlingskinder hingewiesen, die wegen der anhaltenden Gewalt ihre Heimat verlassen mussten. Die Zahl der vielfach körperlich und seelisch traumatisierten Flüchtlingskinder ist auf eine Million gestiegen, mehr als 740.000 Kinder sind unter elf Jahren.

„Dieses einmillionste Flüchtlingskind ist nicht nur Statistik“, sagte UNICEF-Exekutivdirektor Anthony Lake. „Es ist ein reales Kind, dass aus seiner vertrauten Umgebung gerissen wurde, vielleicht sogar aus seiner Familie, konfrontiert mit schrecklichen Erlebnissen, die wir kaum nachvollziehen können."

"Wir müssen uns alle schämen", sagte Lake, „denn während wir daran arbeiten, das durch diesen Krieg verursachte Leid zu mindern, hat die Weltgemeinschaft es versäumt, die Verantwortung für dieses Kind zu übernehmen. Wir sollten innehalten und uns fragen, ob wir weiterhin die Kinder Syriens ihrem Schicksal überlassen können."

„Worum es geht, ist nichts weniger als das Überleben und Wohlergehen einer Generation von unschuldigen Menschen“, sagte UN-Flüchtlingskommissar António Guterres. „Die Jugend Syriens verliert ihre Heimat, ihre Familien, ihre Zukunft. Selbst wenn sie Zuflucht in einem anderen Land gefunden haben, so bleiben sie doch traumatisiert und verzweifelt. Sie brauchen dringend einen Grund, Hoffnung zu haben.“

(Quelle: UNICEF)

UNICEF ruft dringend zu Spenden für die syrischen Kinder auf:

Bank für Sozialwirtschaft Köln
Spendenkonto 300.000
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15.08.2012: Aktionsbündnis Kinderrechte schreibt Offenen Brief an Bundesjustizministerin

Das Aktionsbündnis Kinderrechte reagierte mit "Erstaunen und Empörung" auf eine ablehnende Stellungnahme von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger zum Thema Kinderrechte.

In der Stellungnahme hatte die Ministerin die vom Bundesrat ausdrücklich geforderte Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz abgelehnt, da nach ihrer Meinung die Rechte der Kinder bereits genügend im bisherigen Wortlaut des Grundgesetzes berücksichtigt seien.

Das Aktionsbündnis Kinderrechte (UNICEF Deutschland, Deutsches Kinderhilfswerk, Deutscher Kinderschutzbund in Kooperation mit der Deutschen Liga für das Kind), das von vielen weiteren Organisationen unterstützt wird, widerspricht der Ministerin in dem Offenen Brief sehr deutlich und argumentiert, in der heutigen Fassung des Grundgesetzes komme "nicht ausreichend zum Ausdruck, dass Kindern in Bezug auf den Schutz, die Beteiligung und die Förderung eigene, von denen der Erwachsenen zu unterscheidende Rechte zustehen."

Den Offenen Brief im Wortlaut und weitere Informationen finden Sie unter www.kinderrechte-ins-grundgesetz.de

22.07.2012: Neuer UNICEF-Bericht: jährlich 3 Millionen Mädchen in Gefahr durch Genitalverstümmelung

Den vielen Initiativen und mutigen Menschen, die mit viel Geduld Aufklärungsarbeit in betroffenen Ländern leisten, ist es zu verdanken, dass Mädchen heute viel seltener Opfer von Genitalverstümmelung werden als noch ihre Mütter. Trotzdem geht der Wandel in vielen Regionen nur langsam voran, beklagt UNICEF und nennt eine Zahl von drei Millionen Mädchen weltweit, die gefährdet sind, an ihren Genitalien beschnitten zu werden - eine besonders grausame Form der Beschneidung von Kindern, die aufgrund gesellschaftlicher Traditionen durchgeführt wird.

Selbst mitten in Deutschland wird diese Verstümmelung unter Immigranten durchgeführt. In einigen Ländern hat sich trotz eines allgemeinen Einstellungswandels wenig verändert, dazu zählen Ägypten, Dschibuti, Guinea und Somalia: Hier werden weiter mehr als 90 Prozent der Mädchen beschnitten.
Als Grund dafür wird häufig eine Angst vor sozialer Ausgrenzung genannt, eine Angst vor Strafverfolgung tritt in den Hintergrund.

Eine gesetzliche Grundlage zum Verbot der Genitalverstümmelung kann daher nicht reichen, die Familien selbst müssen in viel stärkerem Umfang in die Diskussionen über die Traditionen einbezogen werden. Aufklärungs- und Bildungsprojekte mit großer Nähe zum Verständnis der gesamten soziokulturellen Gegebenheiten in den Dörfern und Gemeinden sind ein wesentlicher Schlüssel, den Kreislauf dieses traumatisierenden Rituals zu durchbrechen.

17.07.2012: Schweiz ratifiziert die Konvention gegen Streumunition

Mit einer deutlichen Mehrheit stimmte der Nationalrat der Schweiz für die Ratifikation der Osloer Konvention über das Verbot von Streumunition. Zusätzlich wurden in dem Zusammenhang weitere Gesetzesänderungen auf den Weg gebracht, um die Einhaltung der Konvention sicherzustellen.

Nach der Unterzeichnung des Vertrags von Oslo 2008 schien die endgültige Ratifikation gefährdet zu sein, als sich die sicherheitspolitische Kommission des Nationalrats im Oktober 2011 gegen eine Ratifizierung ausgesprochen hatte, mit der Begründung einer angeblichen Notwendigkeit für die Selbstverteidigung der Schweiz.
In der Folgezeit muss es den Verantwortlichen aber wohl plausibel geworden sein, dass ein Einsatz dieser ungerichteten Munition mit hoher Blindgängerrate gerade in der dicht besiedelten Schweiz militärisch keinen Sinn geben und auf lange Zeit die eigene Zivilbevölkerung erheblich gefährden würde.

Die Schweiz ist der 75. Staat, der die Konvention ratifiziert und damit in national bindende Gesetzgebung umgesetzt hat.

26.06.2012: Kinderrechte ins Grundgesetz - Druck auf Bundesregierung wächst

Das Aktionsbündnis Kinderrechte (UNICEF Deutschland, Deutscher Kinderschutzbund, Deutsches Kinderhilfswerk und die Deutsche Liga für das Kind) mahnt anlässlich der Anhörung im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages die Bundesregierung an, die Kinderrechte in Deutschland zu stärken und fordert dazu auch die Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz. "Die Förderung, der Schutz und die Beteiligung von Kindern sowie die Vorrangstellung des Kindeswohls müsse verfassungsrechtlich normiert werden", formuliert das Aktionsbündnis in seiner Presseerklärung.

Im letzten Jahr hat das Aktionsbündnis Kinderrechte, das auch von ju care Kinderhilfe und vielen weiteren Organisationen unterstützt wird, einen Formulierungsvorschlag für einen neuen Artikel im Grundgesetz vorgelegt, um Kinder explizit im Wortlaut des Grundgesetzes als Grundrechtsträger anzuerkennen. Der Formulierungsvorschlag, der die UN-Kinderrechtskonvention als Grundlage hat, die bereits seit mehr als 20 Jahren in Deutschland gilt, hat folgenden Wortlaut:

1. Jedes Kind hat das Recht auf Förderung seiner körperlichen und geistigen Fähigkeiten zur bestmöglichen Entfaltung seiner Persönlichkeit.
2. Die staatliche Gemeinschaft achtet, schützt und fördert die Rechte des Kindes. Sie unterstützt die Eltern bei ihrem Erziehungsauftrag.
3. Jedes Kind hat das Recht auf Beteiligung in Angelegenheiten, die es betreffen. Seine Meinung ist entsprechend seinem Alter und seiner Entwicklung in angemessener Weise zu berücksichtigen.
4. Dem Kindeswohl kommt bei allem staatlichen Handeln, das die Rechte und Interessen von Kindern berührt, vorrangige Bedeutung zu.

Weitere Informationen und Hintergründe erhalten Sie unter www.kinderrechte-ins-grundgesetz.de

25.06.2012: Intersexualität ist keine Krankheit

Mit einem einstimmigen Votum für eine körperliche Unversehrtheit setzte die öffentliche Anhörung im Familienausschuss ein klares Signal. Zukünftig sollen Operationen zur Geschlechtsfestlegung bei intersexuellen Kindern unterbunden werden, solche Operationen stellten einen Menschenrechtsverstoß dar.

Medizinische und juristische Experten sowie Vertreter von Selbsthilfevereinen waren zu der Debatte über die Stellungnahme des Deutschen Ethikrates zum Thema Intersexualität (17/9088) geladen, es herrschte unter den Experten auch Einigkeit darüber, dass Intersexualität keine Krankheit darstelle.
Eine Entscheidung über das Geschlecht dürfe erst dann gefällt werden, wenn ein Kind sich in dieser Frage unzweifelhaft selbst äußern könne, äußerte die Rechtswissenschaftlerin Konstanze Plett.
Die Vorsitzende des Vereins Intersexuelle Menschen aus Neu-Wulmstorf, Lucie Veith, kommentierte, dass Weder Eltern, Ärzte, Psychologen noch ein Parlament das Recht dazu hätten, das Geschlecht eines Menschen zwangsweise festlagen zu lassen.

Es wird sicher noch einige Zeit dauern, bis die Gesellschaft lernt, dass es neben den zwei "klassischen" Geschlechtern auch ein drittes Geschlecht gebe.

04.06.2012: Mehrbändiges Kinderbuchprojekt gestartet

"Ein befreundetes Mädchen brachte mich mit ihrer Geschichte für mich auf die Idee, selbst ein Abenteuerbuch für Kinder zu schreiben", erklärt Oliver Jungjohann den Beginn seiner schriftstellerischen Tätigkeit. "Es ist neben den ganzen Aufgaben eine sehr schöne Abwechslung und macht enorm viel Spaß!"

Das Abenteuerbuch, dessen zweiter Band bereits in Arbeit ist und vom Autor wieder mit einigen Zeichnungen zur Geschichte versehen wurde, ist in der Zwischenzeit von einem Freundeskreis und mehreren Kindern "getestet" worden und erscheint voraussichtlich erst via Self-Publishing. Ein Teil des Erlöses soll einer Nothilfeeinrichtung für suizidgefährdete Kinder und Jugendliche zugute kommen.

29.05.2012: Arme Kinder trotz reicher Länder

Laut der UNICEF-Vergleichsstudie 2012 zur Kinderarmut wachsen 30 Millionen Kinder in den 35 reichsten Staaten der Welt in relativer Armut auf, davon leben fast 1,2 Millionen dieser Mädchen und Jungen in Deutschland. Ungefähr ebenso vielen Kindern fehlten in Deutschland notwendige Dinge wie regelmäßige Mahlzeiten oder Bücher.

„Es ist enttäuschend, dass Deutschland es nicht schafft, die materiellen Lebensbedingungen für Kinder entscheidend zu verbessern“, erklärt Christian Schneider, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland. „Bund, Länder und Kommunen müssen sich gemeinsam klare Ziele mit Zeitangaben setzen, um Armut und Ausgrenzung Schritt für Schritt abzubauen. In reichen Industrieländern sollte kein Kind notwendige Dinge entbehren müssen.“

14.04.2012: Emden - Zeichen gegen Vorverurteilung und Selbstjustiz

Am Freitag setzten rund 2500 Bürgerinnen und Bürger mit einem Aufruf gegen Vorverurteilungen und Selbstjustiz ein couragiertes Zeichen. Sie drückten damit nicht nur in vorangegangenen Kundgebungen ihre Trauer und Solidarität mit der Familie der ermordeten Lena (11) aus, sondern auch mit dem vorher unschuldig inhaftierten Jugendlichen (17), gegen den öffentliche Hetze vor Ort und im Internet betrieben wurde.

Beide Kundgebungen der Trauer über den gewaltsamen Tod des Mädchens und die Entschuldigung bei dem Siebzehnjährigen gehören zusammen, sie gelten Menschen, die unschuldig Opfer von Gewalt wurden.
Die Folgen von Verdächtigungen und falschen Beschuldigungen sind gravierend....
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12.03.2012: Kinderrechte einklagbar - UN-Protokoll unterzeichnet

ju care Kinderhilfe begrüßt die Unterzeichnung des Zusatzprotokolls der UN-Kinderrechtskonvention durch die Bundesregierung.

Dadurch wird es Kindern und Jugendlichen ermöglicht, sich individuell an die Vereinten Nationen zu wenden, wenn ihre Rechte verletzt wurden.
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12.02.2012: Welttag gegen Kindersoldaten

Zum zehnten Jahrestag des Zusatzprotokolls zur UN-Kinderrechtskonvention zum Verbot des Einsatzes von Kindern als Soldaten fordert UNICEF stärkere Anstrengungen zur Demobilisierung und Wiedereingliederung von Kindersoldaten. Nach Schätzungen von UNICEF sind weltweit noch rund 250.000 Kinder und Jugendliche in bewaffneten Gruppierungen.

Dem Verbot sind bisher 143 Staaten beigetreten, sodass weltweit der Missbrauch von Kindern als Soldaten geächtet ist. Dennoch gibt es eine Schwachstelle im Zusatzprotokoll, die es erlaubt, dass Jugendliche über 15 Jahren Militärdienst leisten dürfen, solange sie nicht in Kampfeinsätzen aktiv sind.
Zusammen mit anderen Organisationen setzt sich UNICEF deswegen auch politisch dafür ein, dass sich die Unterzeichnerstaaten freiwillig dazu verpflichten, das Mindestalter auf 18 Jahre festzulegen. Auch die Bundeswehr nimmt bisher 17-jährige Jugendliche als freiwillige Soldaten auf.

25.11.2011: Bundesrat lehnt Bundeskinderschutzgesetz ab

Mit einer Aufforderung an die Bundesregierung, einen nachgebesserten Gesetzesentwurf vorzulegen, hat der Bundesrat auf seiner Sitzung den vorgelegten Entwurf des Bundeskinderschutzgesetzes abgelehnt.
Unter anderem wurde eine strukturell engere Zusammenarbeit zwischen Gesundheitswesen und Kinder-/Jugendhilfe gefordert, und ein deutlich längerer Einsatz von Familienhebammen wurde als dringend notwendige Verbesserung des praktischen Kinderschutzes vor Ort gesehen.
Weitere Kritikpunkte waren die bisherigen bürokratischen Hürden und finanzielle Ausstattung der Kommunen für frühe Hilfen.

11.11.2011: Streumunitionsverbot auf der Kippe?

Angesichts des klaren Signals von 111 UNO-Unterzeichnerstaaten, die die Oslo-Konvention (in Kraft getreten im August 2010) zur Ächtung und zum Verbot der hochgefährlichen Streumunition unterzeichnet und zu weiten Teilen in nationales Recht umgesetzt haben, ist die geplante Verhandlungsbasis der kommenden UNO-Waffenkonferenz in Genf ein Hohn...
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23.07.2011: Anteilnahme für Opfer der Anschläge in Norwegen

Mit großer Bestürzung haben wir die schrecklichen Nachrichten zu den unfassbaren Anschlägen in Norwegen verfolgt, bei denen 76 Menschen getötet wurden, darunter viele Kinder und Jugendliche.
Unsere tiefste Anteilnahme und unser Mitgefühl gilt den Verletzten, Eltern, Verwandten und Freunden, aber auch den Helfern.
Wir wünschen allen Beteiligten von Herzen viel Kraft und Trost, diese schwere Zeit zu überstehen und zu verarbeiten.

20.05.2011: Frauenfußball-WM-Chor Radio Bochum bei DFB-Spielfreude-Tour

Nachdem der Frauen-WM-Chor von Radio Bochum bereits 2010 im Rahmen des Bochumer Musiksommers debütierte, fand sich der Chor für die Frauenfußball-WM 2011 erneut zusammen, diesmal mit einer sehr starken Beteiligung.
Der Auftritt bei der DFB-Spielfreude-Tour in Bochum setzte den Startpunkt von 10 Auftritten bis zum Finale der WM. Die Aktion von Radio Bochum wird gefördert von der DFB-Kulturstiftung und ehrenamtlich unterstützt durch ju care Kinderhilfe.
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05.04.2011: Medienarbeit für den Frauenfußball - Wilde 13 Sprockhövel

Seit einiger Zeit unterstützen wir auf privater Basis die Damenmannschaft des Vereins Wilde 13 Sprockhövel 1992 e.V. mit "Fankurve" und Fotos für die Spielberichte und die Webseite.
Im Vorfeld der Frauen-Fußball-WM 2011, zu dessen Spielstätten auch das Stadion in Bochum gehören wird, unterstützt ju care Kinderhilfe auch den Frauen-WM-Fußballchor durch Medienarbeit (Foto-/Videodokumentation, Audioarbeiten und musikalische Unterstützung).
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15.03.2011: Höchste humanitäre Auszeichnung für Handicap International

Wir freuen uns sehr, dass unsere Partnerorganisation Handicap International mit dem diesjährigen Conrad N. Hilton Humanitarian Preis ausgezeichnet worden ist und gratulieren sehr herzlich zu dieser Anerkennung!
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22.02.2011: Vierter Schulkulturtag in Essen

Szene des Schulkulturtages 2011 in Essen, Theaterpassage. Foto: Oliver Jungjohann, ju care KinderhilfeBeim diesjährigen Essener Schulkulturtag präsentierten Schülerinnen und Schüler von 16 Essener Schulen ihre Projekte, die sie zusammen mit kooperierenden Künstlerinnen und Künstlern an den Schulen durchführten.
Auch das Mosaikprojekt der Jakob Muth-Schule, das in Zusammenarbeit mit Robert Kaller entstand und durch ju care Kinderhilfe ehrenamtlich begleitet und dokumentiert wurde, konnte auf der Bühne des Theaters "Casa" in der Theaterpassage Essen präsentiert werden.
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31.01.2011: neues Video von Partnerorganisation Handicap International zur Lage nach dem Erdbeben in Haiti

Ein Jahr nach dem schweren Erdbeben in Haiti, das am 12. Januar 2010 den Inselstaat verwüstete und 300.000 Verletzte hinterließ, zieht Handicap International Bilanz.
Mit einem Team von 540 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist dies das bisher größte Projekt...
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Ältere Meldungen (2010 - 2007) siehe Archiv.

Liste aktueller Projekte, die bei uns in Bearbeitung sind

Die Tätigkeiten von ju care Kinderhilfe beziehen sicht derzeit auf Medienarbeit für unterschiedliche Projekte und politisch-informatives Engagement:

  • Dokumentationsfilm über die Betreuungsarbeit zwischen 2003 und 2009
  • Aktiv gegen Streumunition und Minen: kontinuierlicher Einsatz zur weiteren Umsetzung des weltweiten Verbotes von Streumunition, Projektbeteiligungen bei anderen Organisationen / Einrichtungen
  • Unterstützung anderer Organisationen / Einrichtungen durch ehrenamtliche Medienarbeiten
  • Autorenprojekte Kinder-/Jugendliteratur
  • Erweiterung der Medienbearbeitungsmöglichkeiten

Themenübersicht News-Seite

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ju care Kinderhilfe GbR / Oliver Jungjohann und Birgit Jungjohann • Wasserstraße 467d • 44795 Bochum • Deutschland.
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