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20.06.2009: Teilnahme am 2. Bochumer Symposium zur Bildgebung in der Kindertraumatologie und Kinderorthopädie
Birgit und Oliver Jungjohann vom Team ju care Kinderhilfe haben an der wissenschaftlichen Fortbildungsveranstaltung im Bergmannsheil Bochum teilgenommen.
Dieses 2. Bochumer Symposium beschäftigte sich mit der Bilddiagnostik von kindlichen Verletzungen und Erkrankungen sowie operativen Möglichkeiten.
Es ging dabei um den sinnvollen, gleichzeitig das Kind seelisch und strahlenschutztechnisch schonenden und angemessenen Rahmen der Diagnostik. Verfahren der Radiologie: konventionelle Röntgenbilder, Computertomographie (CT); andere darstellende Verfahren wie Magnetresonanztomographie (MRT) und Ultraschall sind nicht nur wegen der röntgenstrahlfreien Technik bei Kindern wichtig, die Einsatzmöglichkeiten und Einsatzgrenzen der unterschiedlichen Verfahren wurde diskutiert.
Die ständige medizinische Fortbildung ist ein Bestandteil zur Verbesserung unserer Arbeit, da es im Rahmen unserer humanitären Hilfe für schwer kranke und verletzte Kinder immer wieder zu medizinischen Entscheidungen kommt, die wir initiieren oder sogar treffen müssen.
Eine Vorabinterpretation von Röntgenbildern und Krankheits- oder Verletzungsbildern ist dabei ebenso unerlässlich wie ein grundlegendes Verständnis für die medizinischen Befunde und Behandlungsschritte.
Die Leitung hatte Priv.-Doz. Dr. med. C. M. Heyer, die einzelnen Beiträge und ReferentInnen:
- Röntgenbilder bei Kindern leicht gemacht? (Angela Graß-Schulz)
- Verletzungen des kindlichen Ellbogengelenks (Priv.-Doz. Dr. med. Christoph M. Heyer)
- Bildgebende Diagnostik bei kindlichen Wirbelsäulenverletzungen (Dr. med. Stefan P. Lemburg)
- Becken- und Hüftgelenksverletzungen bei Kindern und Jugendlichen (Prof. Dr. med. Thomas Schildhauer)
- Operative Möglichkeiten bei kindlichen Knochentumoren (Priv.-Doz. Dr. med. Jendrik Hardes)
- Therapie kindlicher Fehlbildungen an der Hand (Prof. Dr. med. HeinzH. Homann)
- Arthrosonographie in der Kinderrheumatologie (Dr. med. Gerd Ganser)
- Bedeutung der Bildgebung bei manualmedizinischer Behandlung im Säuglings- und Kindesalter (Prof. Dr. med. HeinzH. Homann)
- Knorpelschäden und ihre Behandlung im Kindesalter (Dr. med. Christoph J. Gekle)
Nachtrag: auf dieser Veranstaltung wurde die Basis für die humanitäre Behandlung eines afghanischen Jungen mit "Schiefhals" gelegt (torticollis), der erfolgreich operiert werden konnte.
Durch die Informationen des Vortrags von Prof. Dr. Hohmann ergab sich mit seiner Kooperation eine Behandlungsmöglichkeit, die vorher von anderen Ärzten als nicht sinnvoll diagnostiziert wurde.
Der Bericht über Ghulam Mustafa ist auf unseren Seiten abrufbar:
"Endlich befreit lachen und spielen" ein Artikel der Diakonischen Dienste Hannover.
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