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(Ein)Blick in die Hintergründe -
das ganz persönliche Statement

... wenn Ihnen Bilder auch mehr sagen als viele Worte, sind Sie herzlich eingeladen, die neue Diashow anzusehen.
In den Bildern und wenigen Texten ist eine Menge von dem enthalten, was hier in Worten dargestellt wird.

Warum diese ausführliche Extraseite?

  • damit uns neue Projektpartner schon im Vorfeld ein wenig kennenlernen können, als individuell motiviertes Team
  • als klare Abgrenzung von kirchlich oder politisch gebundener Mitarbeit - es soll deutlich werden, dass unsere Hilfe überkonfessionell und nicht politisch orientiert ist
  • als klares Signal eines gegenseitigen Vertrauens, dass kostenfreie, ehrenamtliche Hilfe ohne Eigennutz und Hintergedanken möglich und unsere Basis ist.

Ein humanitäres Engagement ist selten mit "Applaus" verbunden - es gibt deutlich mehr Gegenwind als Zustimmung, besonders dann, wenn es auch gesellschaftliche Tabubereiche berührt.
Man und besonders Mann wird schief angesehen, wenn es um Arbeit für Kinder und Jugendliche geht, die auch noch kostenlos durchgeführt wird, und allgemein betrachtet können Helfer im humanitären und sozialen Bereich auch Ausgrenzungen bis hin zu schwersten Vorwürfen mit Folgeschäden erleben - eine Folge davon, Vorurteile oder auch Missverständnisse nicht im offenen und unvoreingenommenen Dialog auszuräumen.
Daher setzen wir bei unserer Arbeit prinzipiell auf absolute Transparenz, um solche Probleme von vornherein möglichst zu vermeiden.
Und so ein Engagement kann in dieser Weise niemals von Hintergedanken leben - das passt einfach nicht.

Birgit Jungjohann

Anderen, die in Not sind, helfen. Egal, aus welchem sozialem Milieu sie kommen, welchen Glauben sie haben und ob sie eine andere Hautfarbe haben als ich. Das ist mein Wunsch.
Rein beruflich konnte ich das schon verwirklichen, auch wenn die "Schubladen" immer gegenwärtig sind.

Menschen in Not, und da besonders Kinder, haben ein Recht auf Hilfe von denen, denen es besser geht. Von denen, die jeder für sich ganz verschiedene Möglichkeiten haben, Hilfe zu leisten.

Ich möchte zusammen mit meinem Mann diese Möglichkeiten, die ich habe, nutzen, damit ich Menschen, denen es schlecht geht, zeigen kann, dass sie nicht vergessen werden. Dass es mir nicht egal ist, wie es ihnen geht. Und dass ich dafür nichts von ihnen verlangen möchte.
Hilfe ohne Bedingung. Angebot ohne Nachfrage. Geben ohne etwas zu fordern.
Das ist meine Definition von humanitärer Hilfe.

Ich habe mir vor allem am Anfang die Frage gestellt, ob wir als kleine Einheit überhaupt etwas Positives bewirken können. Und die Antwort ist: ja!

Birgit und unser Sohn beim Bachstauen

Viele kleine Steine können auch ein Schutzhaus ergeben, wo Menschen sich unterstellen können, bis sie wieder selber gehen können. Jeder für sich ist wenig, aber zusammen sind wir doch viele!
Und unsere Individualität ist ein entscheidender Vorteil, denn jeder hat andere Ideen, neue Motivationen, Vorstellungen eines Projektes, was er allein vielleicht nicht aufbauen , aber zusammen mit anderen diese Ideen vom Papier in die Wirklichkeit holen kann.

Diese Arbeit "ohne Lohn" macht Spaß. Sie bereichert mich, weil sie meinen Sinn für Menschlichkeit stärkt, meine Freude am Lächeln anderer steigert und mich wissen lässt, was wirklich wichtig ist.

Außerdem: wer weiß schon, wann ich auf diese Hilfe angewiesen sein könnte?

Oliver Jungjohann

Dieser Internetauftritt mit allen Seiten spiegelt eigentlich mein Herz wider. Mit meiner Frau darf ich diese Herzensmotivation teilen, und so sind es dann nur Kleinigkeiten, die sie am Inhalt der Webseiten in der Phase meiner Entwürfe korrigiert oder ergänzt hat.
Wir beide sehen die Arbeit aus unterschiedlichen Blickwinkel, mit unterschiedlichen Wesensarten, aber tragen diese Inhalte gemeinsam auf dem Herzen.

Gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung von Schwächeren.... bereits in meiner Kindheit hat es mich verletzt, die Ohnmacht von Schwächeren oder Benachteiligten zu sehen, die verachtet, ausgenutzt, misshandelt und ausgegrenzt werden.
Es war mir ein innerstes Bedürfnis, mich wenigstens auf die Seite dieser Schwächeren zu stellen, auch wenn ich an der Situation selbst vielfach nichts ändern konnte.
Meistens waren es Kinder und Jugendliche in meinem Alter oder jünger, die aber aus unterschiedlichen Gründen benachteiligt waren:
körperlich schwächer oder einfach nur kleiner als "die Großen" und dadurch gehänselt, rassistisch behandelte Kinder, Ausgrenzung wegen Schüchternheit, Intersexualität ("Zwitter"), Magersucht, schwerwiegende Probleme mit Eltern und Schulsituationen, familiäre Gewalt, Missbrauch, seelische Probleme, Ausgrenzungen wegen ideologischer Dinge.

Im Innern stabilisierte sich ein Prinzip, das ich erst viel später für mich selbst auch ausformulieren konnte:
"Mein Körper und meine Seele gehören mir".
Das Grundrecht auf eine unversehrte Selbstbestimmtheit, darauf, dass niemand dieses Recht verletzen darf - weder seelisch noch körperlich.
Dafür trat ich für andere in meiner Umgebung auch schon als Kind und Jugendlicher ein, ich verabscheute Gewalt und jede Ungerechtigkeit gegenüber einer schwächeren Person.

So wurde es mir immer mehr zum Bedürfnis, genau dafür später auch zu arbeiten. Aus der selbstständigen Arbeit entwickelte sich eine ehrenamtliche Unterstützung mit den Mitteln, die wir haben:
Arbeitszeit und Technik.

Die Unterstützung in diesen Bereichen kann keine finanzielle Motivation haben... dazu gibt es zu viele Kürzungen in den Mitteln, um daran "reich" zu werden. Da viele gute Ideen schon an den fehlenden Mitteln (öffentliche Finanzen, Fördergelder) scheitern würden, leisten wir die Arbeit komplett ehrenamtlich.
Wir versuchen, die existierenden Lücken zu schließen, um humanitäre Hilfe und Projekte für Kinder und Jugendliche zu ermöglichen oder zu verbessern.
Eine zuverlässige und langfristige Kooperation ist dabei ein persönliches Ziel.

Olli und unser Sohn. Gemeinsamer Spaß beim "Baumstammjagen" - Juli 2007

Meine Motivation? Eigentlich der Inhalt eines einzigen Satzes:
Mein größter Wunsch ist es, dass Kinder glücklich leben, seelisch und körperlich in gelebter Selbstbestimmtheit gesund aufwachsen und fähig werden, in Gemeinschaft mit Kindern und Erwachsenen aktiv und lebensfroh die Zukunft zu gestalten.

Das ist der "Lohn" dieser Arbeit, und wird weiterhin zusammen mit den anderen genannten Dingen meine zentrale Basis einer bisher langjährigen Mitarbeit bei vielen Hilfsaktionen bleiben.

Matthis Jungjohann

(Alle Aussagen hier stammen von ihm aus dem Jahr 2007)

"Ich finde die Arbeit gut und möchte mithelfen, wenn es geht.

Weil ich gerne möchte, dass den Kindern geholfen wird in den armen Ländern.

Ich finde es schlimm, dass es viel Ungerechtigkeit gegen Kinder gibt.

Den Kindern wird nicht genug geholfen, man müsste ein großes Stück verbessern.

Ich wünsche mir, dass die Kinder abends nicht Angst haben müssen, dass sie am nächsten Tag nichts mehr zu essen haben.

Hier in der Schule müssten die Lehrerinnen mehr tun, wenn Kinder andere beschimpft haben ohne Grund. Und die Kinder sollten erst miteinander reden. Damit sie nicht sofort schlagen.

Die Vorurteile sind doof.

Ich würde es gerne haben, dass es mehr Projekte in der Schule gibt für arme Kinder, und auch für Kinder, die gemein behandelt werden."

In Kurzform
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die sehr persönlichen Gründe aus unserem Umfeld und unserer Geschichte / Erfahrungen, warum wir ehrenamtlich für Hilfsakationen, Kinderprojekte und Jugendarbeit tätig sind.

Abgrenzung von politischer und religiöser Motivation und Bindung.

Vermeidung möglicher Missverständnisse und Misstrauen; völlig transparente Offenlegung der Motivation und Zusammenhänge ist uns sehr wichtig.


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